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Wie
bei jeder anderen Finanzdienstleistung gilt zunächst
einmal: Vergleichen Sie verschiedene Angebote. Denn auch in
der jetzigen Niedrigzinsphase kann sich ein Vergleich der
Konditionen noch lohnen, liegen doch zwischen billigstem und
teuerstem Effektivzins ein paar hundert Euro an
Mehrbelastung.
Besonders
wichtig ist das Vergleichen beim Zinssatz. Beim Vergleich
von verschiedenen Immobilienfinanzierungen sollten sie
niemals die nominalen Zinssätze vergleichen, sondern den
effektiven Jahreszins (Effektivzins), der eine wichtige
Entscheidungshilfe bietet.
Weil der Effektivzins allein
jedoch auch nur eingeschränkt als genaues
Vergleichskriterium für Baukredite geeignet ist, sollte man
sich vom Kreditinstitut einen ausführlichen Tilgungsplan
erstellen lassen. Dieser bietet Ihnen eine Übersicht über
alle anfallenden Kosten und nennt die Restschuld am Ende der
Zinsbindungsfrist. Denn die sicherste Methode beim
Konditionsvergleich ist der Blick auf die Restschulden (in
Verbindung mit der aktuellen Zinskondition), die
nach Ablauf der Zinsbindung bei gleicher Tilgungsrate übrig bleiben.
Je geringer diese Schuld ist, desto besser ist das Angebot.
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